…und was Unternehmen jetzt strategisch tun sollten
KI-Tools sind im Unternehmen – aber der große Durchbruch bleibt aus? Damit sind Sie nicht allein. Viele Marketingteams testen fleißig ChatGPT, Jasper oder Copilot – doch echte Effizienz- oder Wachstumsschübe bleiben aus. Woran liegt das? Eine aktuelle BCG-Studie liefert Antworten – und vor allem: konkrete Handlungsimpulse für Marketingleiter:innen und Geschäftsführer:innen. Hier erfahren Sie, wie Sie…
1. Ohne gemeinsame Ziele kein Durchbruch
Die BCG-Studie* zeigt: CMOs, CFOs und CEOs verfolgen oft völlig unterschiedliche Ziele mit KI. Während das Marketing auf bessere Kampagnen und Personalisierung hofft, wollen Geschäftsführungen handfeste Business-Resultate – mehr Wachstum, mehr Effizienz, mehr Wertschöpfung.
Das Problem: Ohne gemeinsame Sprache entstehen KI-Silos – und Projekte versanden.
Die Lösung: Marketing und Geschäftsführung müssen sich auf einen klaren, gemeinsamen Nutzen verständigen. Geht es um Lead-Qualität? Um Umsatzwachstum? Um strategische Differenzierung? Nur wenn alle dieselbe Frage beantworten können – „Wofür genau setzen wir KI ein?“ – entsteht echte Wirkung.
2. Denken Sie in Workflows, nicht in Tools
Viele Unternehmen nutzen KI punktuell – z. B. für Texte oder Anzeigen. Das reicht nicht. Laut BCG entstehen die größten Effekte erst, wenn ganze Prozesse KI-gestützt neu gedacht werden.
Beispiel: Ein Maschinenbauunternehmen strukturierte seinen gesamten Lead-Prozess um – vom ersten Kontakt bis zur Vertriebsübergabe. Ergebnis:
- 42 % weniger manuelle Arbeit
- 31 % höhere Conversion
- ROI im ersten Jahr: +410 %
Praxisimpuls: Fragen Sie sich: Wo laufen heute repetitive Prozesse, die sich KI-gestützt effizienter abbilden lassen – z. B. Content-Adaptionen, Lead-Scoring oder Reporting? Beginnen Sie dort.
3. Agentic AI schafft neue Freiräume
Die nächste Evolutionsstufe heißt Agentic AI – also KI-Systeme, die komplexe Aufgaben selbstständig übernehmen. Laut Studie werden solche Systeme bald über 20 % der Marketingarbeit leisten – von Analyse bis Kampagnensteuerung.
Das ist keine Bedrohung, sondern eine Chance:
– Für Teams: Mehr Zeit für Strategie, Kreativität, Kundennähe
– Für Führung: Gleiche Ressourcen – aber mehr Output und Qualität
Praxisimpuls: Identifizieren Sie im Team Aufgaben, die KI im Marketing übernehmen könnte – und schaffen Sie bewusst Platz für strategische Arbeit.
4. Alte Agenturkooperationen blockieren neuen Fortschritt
Viele Agenturverträge basieren noch auf geleisteten Stunden – nicht auf Ergebnissen. Doch wenn KI Produktivität steigert, passt das nicht mehr.
Praxisimpuls: Fordern Sie von Ihren Partnern outcome-basierte Modelle – z. B. erfolgsabhängige KPIs, gemeinsame Innovationsbudgets oder Co-Creation-Formate.
5. Führung entscheidet: Effizienz oder Innovation?
KI kann helfen, Prozesse zu verschlanken – oder neue Geschäftsmodelle zu entwickeln.
Beispiel: Das Unternehmen Gretsch-Unitas nutzt KI nicht nur zur Kundenkommunikation, sondern entwickelt damit völlig neue Services rund um Türen und Fenster – basierend auf Daten aus der Nutzung.
Praxisimpuls: Nutzen Sie Marketingdaten nicht nur für bessere Kampagnen – sondern als Quelle für neue Angebote, Services oder Kundenerlebnisse.
Fazit: KI ist kein Toolprojekt – sondern ein Business-Hebel
Wer KI nur als Werkzeug zur Effizienzsteigerung sieht, denkt zu klein. Die nächste Stufe im Marketing ist strategisch, systemisch und menschenzentriert.
Drei Fragen, die Sie jetzt klären sollten:
- Haben Marketing und Geschäftsführung dieselbe Vorstellung vom KI-Nutzen?
- Welche Prozesse können Sie ggf. durchgängig KI-gestützt aufsetzen?
- Wo blockieren alte Modelle – intern wie extern – Ihre Fortschritte?
Jetzt handeln: Mit Strategie statt Tool-Testing
Sie wollen raus aus der Tool-Test-Schleife und KI endlich strategisch einsetzen?
Dann lassen Sie uns sprechen – für einen strukturierten Einstieg mit messbarem Nutzen und überschaubarem Risiko.
Die BCG-Studie finden Sie hier.
